GRÜNDER · WINZER

Roberto
Cipresso

Dreißig Jahre zwischen Italiens ikonischsten Weinbergen und der Welt. Ein Forscher der Sangiovese-Seele. Der Mann, der die Wissenschaft des Weinbaus ins Herz des Val d'Orcia gebracht hat.

"Wein wird nicht im Keller gemacht. Er wird im Weinberg gemacht — eine Entscheidung nach der anderen, über Jahrzehnte hinweg."

Roberto Cipresso im Weinkeller mit einem Glas Rotwein — Val d'Orcia, Toskana
WINE SPECTATOR
100 Punkte
GAMBERO ROSSO
Tre Bicchieri × 12
JAMES SUCKLING
99 Punkte
FALSTAFF
Winzer des Jahres
DECANTER
Platinum

Ein Leben zwischen den Rebstöcken

Roberto Cipresso begann seinen Weg in den 1990er Jahren, als Brunello di Montalcino die Welt zu erobern begann. Als junger neugieriger Önologe bereiste er Jahre lang die bedeutendsten Weinberge Europas und der Neuen Welt — nicht um zu kopieren, sondern um zu verstehen: Was macht ein Terroir außergewöhnlich?

Die Antwort liegt laut Roberto nicht im Keller. Sie liegt im Weinberg. In der Bodenzusammensetzung, der Sonnenausrichtung, der Klonauswahl, dem Laubmanagement. "Ein außergewöhnlicher Wein entsteht durch Tausende von Mikroentscheidungen über Jahrzehnte hinweg", sagt er oft.

Heute gilt Roberto als einer der einflussreichsten Önologen Italiens. Er hat mit Weingütern in der Toskana, im Piemont, auf Sizilien, in Argentinien, Uruguay und Portugal zusammengearbeitet. Aber sein Herz ist im Val d'Orcia geblieben.

Das Oria-Projekt entsteht aus seiner Vision: einen Weinberg zu schaffen, wo jede Entscheidung — vom Rebschnitt bis zur Weinlese, von der Gärung bis zum Ausbau — durch jahrzehntelanges angesammeltes Wissen geleitet wird.

FORSCHUNG · ERBE

133 autochthone Klone

Im Laufe von 15 Jahren hat Roberto 133 autochthone Sangiovese-Biotypen im Val d'Orcia katalogisiert — eine der vollständigsten je erstellten Sammlungen. Jeder Klon weist einzigartige Merkmale auf: Beerengröße, Schalenstärke, Farbintensität, Aromaprofil.

Diese Forschung ist das genetische Erbe von Oria. Die Weinberge werden bepflanzt, indem die für jede Parzelle am besten geeigneten Klone ausgewählt werden — eine Komplexität, die kein im Labor selektierter Klon bieten kann.

133

Kartierte Biotypen

15

Jahre Forschung

30+

Jahre Erfahrung

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